Schnuppe von Gwinner

Zum Abschluss der Ausstellung „The Power of Making “ der Fachrichtung Keramik- und Glasdesign an der Burg Giebichenstein, Designhochschule Halle, fand am 1.Februar 2015, 11 bis 13 Uhr, ein von Professor Hubert Kittel angeregtes Designgespräch statt.

Im Rahmen einer Podiumsdiskussion kamen Macher, Lehrende und Vermittler der mitteldeutschen Design- und Handwerksszene zusammen um aktuelle Fragestellungen, Entwicklungen anregend zu diskutieren.
Folgende Experten bestritten die sonntägliche Runde, für die ich die Moderation übernahm:

Folgende Fragestellungen wurden unter dem Motto "working like a craftsman – thinking like a designer" diskutiert:

Für wen arbeitet der Designer-Maker? Entspricht die Suche nach dem Kunden letztlich auch der Suche nach sich selbst?

Sehr häufig wird im Kontext mit handwerklicher Produktion von dem beseelten Objekt gesprochen, von der Aura, die einen handgerfertigen Gegenstand umgibt. Was soll das genau sein - kann man das beschreiben?

Trotz der Aktualität der Grenzüberschreitungen/ des Crossovers der gestalterischen Disziplinen neigen wir immer dazu nach dem Trennenden anstatt nach den Gemeinsamkeiten zu suchen - warum ist das so?