Schnuppe von Gwinner

4. Runde der DESIGNKIOSK DIALOG Veranstaltungen am 30. Juni 2010, Kunstquartier Hagen in Kooperation mit dem Karl-Ernst-Osthaus-Bund, Hagen

Kreativwirtschaft ist auf den ersten Blick ein scheinbar verwirrendes Feld privatwirtschaftlicher Produktion und Vermittlung von Kultur, ein Feld kultureller Vielfalt, dessen Rahmenbedingungen in Europa unterschiedlich gestaltet werden. In diesem Zusammenhang interessieren uns Best-Practice-Beispiele aus Europa, die konkret zeigen wie mit der neuen Kultur des „Crafting“ umgegangen wird. Welche gesellschaftlichen Bedingungen sind dafür notwendig, wie werden diese kulturell und ökonomisch bewertet, wie die Transfers organisiert sind und welche Geschäftsmodelle haben Erfolg. Wie erfolgt staatliche Förderung und ist sie sinnvoll und wie wirken sich regionale Eigenheiten auf diese Entwicklungen aus?
Im Rahmen eines „europäischen Salons“ möchten wir mit unseren Gästen die substanzielle Tragfähigkeit, die Alltagspraxis und die Perspektiven der europäischen Kreativwirtschaft kritisch bewerten und in einem übergeordneten fachlichen wie gesellschafts-politischen Zusammenhang hinterfragen.

Teilnehmer der 4. Runde „Crafting Europa“ sind:
• Markus Gogolin, Köln, Designspotter, Europas führendes Online Design-Portal. www.designspotter.com
• Doreen Westphal, Vorsitzende der BNO (Niederländischer Designverband) Plattform „Vrije Vormgevers“, www.bno.nl - und eine der 30 Editions-Designer des DESIGNKIOSK RUHR.2010, www.krejci.nl
• Daan de Haan, einer der 30 Editions-Designer von DESIGNKIOSK RUHR.2010, www.daandehaandesign.nl - und Teilnehmer des RUHR.2010 Kunst-Projekts 2-3 Strassen, www.2-3strassen.eu
• Schnuppe von Gwinner, Hamburg, craft2eu - Agentur und Ladengalerie für europäisches Kunst!handwerk und Design, www.craft2eu.net

Frau Schnuppe von Gwinner wird z.B. an drei Best-Practice-Beispielen aus Europa konkret zeigen, wie hier mit der neuen (alten) Kultur des „Crafting“ umgegangen wird:
1. England – was hilft die Tradition? (British Crafts Council, britischer Individualismus und das Credo organisierter Netzwerke)
2. Frankreich – was hilft Geld? (Ateliers d'Art de France, Messen, Trends und die grosse weite Welt)
3. Dänemark – was hilft der Staat? (Danishcrafts, von Moma bis Mailand – ein Musterschüler)

Moderator des Abends ist der Dortmunder Journalist Peter-Erik Hillenbach.
Veranstaltungsort: Die Veranstaltung findet am 30. Juni ab 19.30 Uhr im Kunstquartier Hagen statt. Der Veranstaltungsraum befindet sich im Neubau des Schumacher-Museums.