Schnuppe von Gwinner

Die Schmuckgestalterin Nora Rochel wird 2013 zur Erfurter Stadtgoldschmiedin berufen - hier ein ausführliches Portrait:

Nora Rochel: "wie gewachsen"

Der Schmuck von Nora Rochel verwandelt Hände und Dekolltée in kleine Landschaften und Gärten. Mit abstrahierender Genialität, spürt Nora Rochel den Eigentümlichkeiten natürlicher Gewächse bis ins kleinste Detail nach. Ihr Silberschmuck erweitert das Spektrum der Natur um vielfältige und fantasievolle Neuinterpretationen botanischer Realität. Ihre tiefe Liebe zur Natur lebt sie auf kongeniale Weise schöpferisch aus.
Nora Rochel erhielt ihre Ausbildung zur Diplom Designerin an der Hochschule für Gestaltung in Pforzheim das sie um ein Austauschsemester in Korea und ein Praxissemester bei Kai Eppi Nölke in Kostanz erweiterte. Seit 2008 tritt sie viel beachtet mit ihrem einzigartigen Schmuck auf internationalen Ausstellungen auf. Im Jahr 2013 wurde Nora Rochel zur Stadt-Goldschmiedin von Erfurt gewählt und folgt damit den Ausgezeichneten Volker Atrops (2009) und Helen Britton (2007).
In unserem Gespräch stellt sie fest, dass es im Nachhinein relativ nahe lag sich für diese gestalterische Konsequenz zu entscheiden. Doch tatsächlich führte sie eine Verkettung vieler Zufälle auf diesen Weg. Die Liebe zur Natur lebten ihr die Eltern vor. Insbesondere ihr Vater, der jeden freien Moment draußen verbringt, seine Obstbäume pflegt, Bienen und Schafen züchtet. Die Großeltern waren als Goldschmiede tätig – ihnen fühlt sie sich umso mehr verbunden, als sie inzwischen deren traditionelles Goldschmiedewerkzeug erbte und fast täglich benutzt.
Doch das Offensichtliche verbarg sich zuerst hinter der vagen Gewissheit etwas Gestalterisches machen zu wollen.

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© Fotos Nora Rochel