Schnuppe von Gwinner

Profil

Die Attraktion von Handwerk und Gestaltung verführte die Kunsthistorikerin Schnuppe von Gwinner schon früh, sich auf diesen Bereich europäischer Lebenskultur zu spezialisieren.

Für Magazine und Fachbücher verfasst Schnuppe von Gwinner, die in vier Sprachen zuhause ist, Portraits über ausgewählte Designer und Kreative, Reiseberichte, Ausstellungsrezensionen und Essays. Die Autorin schreibt sachlich fundiert und kenntnisreich, dabei empathisch, stilistisch leicht und humrovoll.

Seit 2005 schreibt sie einen Blog über europäische Handwerks- und Designkultur - hier berichtet sie über Ausstellungen, Wettbewerbe, Aktivitäten, Studiobesuche und Reisen - dieser Blog ist inzwischen zu einer inspirierenden Fundgrube für kreative Ideen angewachsen, die dem Trend immer den entscheidenden Schritt voraus ist.

Als Dozentin wird Schnuppe von Gwinner von Hochschulen beauftragt angehenden Designern Perspektiven kreativen Marketings zu vermitteln. Als Referentin lenkt sie die Aufmerksamkeit auf die Schnittstellen zwischen Tradition und Innovation und damit auf zukunftsweisende Trends und deren kulturelle Grundlagen. von 2004 bis 2014 betrieb Schnuppe von Gwinner mit „craft2eu“ eine Agentur und Ladengalerie für feines Handwerk und Design aus den besten Studios und Werkstätten Europas. Vorausschauend reflektiert sie Aussergewöhnliches und sehr Besonderes in wechselnden Ausstellungen. Redakteure und Stylisten der Interior- und Lifestyle-Medien suchen seither die Kooperation.

Als Autorin und Kuratorin widmete sie sich in den achtziger und neunziger Jahren überwiegend der Textilkunst, Textilgeschichte wie zeitgenössischen Themen. Dem Deutschen Textilforum und dem Hamburger Museum für Kunst & Gewerbe war sie in diesen Jahren eng verbunden. Über zehn Jahre verfolgte sie eine eigene, sehr erfolgreiche kreative Karriere als Künstlerin.

Parallel dazu übernahm sie ehrenamtliche Aufgaben für die Arbeitsgemeinschaft des Kunsthandwerks Hamburg, Vorstandsarbeit hier und auch für den Bundesverband Kunsthandwerk bis 2005. Als gefragte Jurorin und Kuratorin erweitert sie in den neunziger Jahren ihr Spektrum der Begeisterung auf alle Gewerke des Kunsthandwerks und Produktdesigns. Durch regelmäßige Messe- und Studiobesuche in ganz Europa intensiviert sie den Austausch mit Gestaltern und verschafft sich einen fundierten Überblick über aktuelle Designthemen.

Seit dem Jahr 2000 verfolgte Schnuppe von Gwinner hauptberuflich eine neue Karriere, in deren Zentrum die kreative Vermittlung und Vermarktung von europäischem Handwerksdesign stand. Ihre fachliche Expertise und Mehrsprachigkeit empfahlen sie als Projektmanagerin und Beraterin in europäischen Handwerksprojekten. Kreuz und quer durch Europa wurde sie für Verbänden und Institutionen tätig, die den kreativen Handwerkern in ihrer Region innovative Qualifizierung und damit neue ökonomische Chancen aufzeigen konnten. In Kooperation mit Unternehmen und Messen entwickelte sie Konzepte zur erfolgreichen Einbindung von Gestaltern aus Kunsthandwerk und Design.