Schnuppe von Gwinner

Weltschönste Bücher: Die Leipziger Buchmesse 2017

Die Leipziger Buchmesse hat so ihrer Besonderheiten und bietet ganz viel Entfaltungsraum für die kreativen Aspekte des Buches: nach der Leipziger Buchmesse 2017 schrieb ich eine Reportage für den craft2eu Blog für europäische Handwerks- und Designkultur:

Die weltschönsten Bücher gab es auf der Leipziger Buchmesse 2017 natürlich wieder am  Stand der Stiftung Buchkunst und – in direkter Nachbarschaft – auf dem Areal der Buchkunst & Grafik zu sehen. Auch hier schoben sich die Besucher in dichten Trauben durch die Gänge, doch eher in „slow motion“, denn die dargebotenen Perlen der Buch- und Gestaltungskunst wollten entdeckt werden. Der Menschenfluss wurde durch die Vielen ausgebremst und umgeleitet, die sich aufhalten liessen, stehen blieben, ins Gespräch oder in stille Betrachtung versunken.

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Während die Verlage da draussen auf dem Buchmarkt mit effekthaschenden Kampagnen,  sekundiert von fantasievollen Gadgets und Events, um die Gunst der Lesermassen werben – nach zwei Tagen Buchmesse kann man das nur in Superlativen denken – offenbarte sich  den Juroren der Stiftung Buchkunst 2016 die wahre Schönheit der Bücher  vor allem in der minimalistisch-perfekten Nutzung buchgestalterischer Mittel (Schrift/Satz/Grafik/Papier/Druck), die sich strukturell häufig an wissenschaftlicher Methodik orientieren und dem Paperback neue Aufmerksamkeit schenken. Prachtband ade?

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